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Die Top 17 Sehenswürdigkeiten in Dresden

Die Top 17 Sehenswürdigkeiten in Dresden

Es begrüßt uns die Hauptstadt des Deutschen Bundesstaates Sachens mit einer Fülle an interessanten Sehenswürdigkeiten, kulturellen Einrichtungen und vor allem mit der Lebensfrohen Art der Sachsen.

Als zweitgrößte Stadt nach Leipzig steht Dresden oftmals im Schatten des als schillernd geltenden Leipzigs. 

Dafür gibt es aber kaum einen Grund, denn Dresden hat sowohl kulturell, als auch auf Unterhaltungsniveau viel zu bieten.

Die Stadt liegt an der wunderschönen Elbe, die in Tschechien entspringt und sich den Weg durch Deutschland bahnt. 

Dresden ist als politisches, aber auch wirtschaftliches Zentrum Deutschlands bekannt und beheimatet einige der besten Bildungseinrichtungen und Hochschulen des Landes, wie die Technische Universität, die Hochschule für bildende Künste und viele mehr.

 

Die Top 17 Sehenswürdigkeiten in Dresden

  1. Die Dresdner Altstadt
  2. Die Frauenkirche
  3. Der Goldene Reiter
  4. Der Zwinger
  5. Die Porzellansammlung
  6. Die Sempergalerie
  7. Die Semperoper
  8. Der Theaterplatz
  9. Der Postplatz
  10. Das Reichsschloss
  11. Die Katholische Hofkirche
  12. Der Fürstenzug
  13. Dresden Neustadt
  14. Das Albertinum
  15. Fahrradtour durch Dresden
  16. Eine Fahrt auf der Elbe
  17. Der Panometer

 

1. Die Dresdner Altstadt

Frauenkirche Dresden

Einen guten Start bei einer Tour durch Dresden macht die Dresdner Altstadt. 

Dabei wird man von zahlreichen Gebäuden aus der Renaissance und dem Barock empfangen.

Besonders bezaubernd ist hier ein Spaziergang an der Elbe, wo die Barock-Bauten besonders ins Auge fallen.

Tatsächlich ist die Stadt als eine der schönsten Barock Städte Europas bekannt.

Selbst eine weitgehende Zerstörung im 2. Weltkrieg konnte Dresden nicht den Charm stehlen. Die Stadt wurde wieder aufgebaut und hat ihren majestätischen Vibe erhalten.

Ganz besondere Sehenswürdigkeiten gibt es hier zu entdecken. 

Das wohl berühmteste Monument der Stadt ist die Frauenkirche. 

Aber auch das Residenzschloss, der Zwinger und die Semperoper dürfen nicht verpasst werden. 

Bevor man sich aber den einzelnen Sehenswürdigkeiten widmet, lohnt es sich, einen gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt zu machen und sich vom Getümmel und der eindrucksvollen Architektur ein Gespür für diese Stadt geben zu lassen.

 

2. Die Frauenkirche

Frauenkirche Dresden

Der Grundstein dieser Kirche wurde bereits im 11. Jahrhundert im romanischen Stil gelegt. 

Seit damals hat die Kirche jedoch einige Transformationen durchlaufen.

1727 wurde die Kirche zum ersten Mal abgerissen und durch eine größeren und eindrucksvolleren Bau ersetzt, der gleichzeitig auch Platz für mehr fromme Gebetsgeher bot.

Der neue Bau wurde vom Stil des Barock geprägt und die Kirche wurde als lutheranische Gebetsstätte etabliert.

Während des 2. Weltkrieges wurde die Kirche zerstört und es kam erneut zu einem Neuaufbau, welcher zwischen 1994 und 2005 fertiggestellt wurde. 

Bis es zum Neuaufbau kam, konnte man die zerbombten Reste der Kirche als Gedenkstätte des Krieges besuchen.

Nun gilt sie als das Sightseeing-Ziel in Dresden und ist aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.

 

3. Der Goldene Reiter

Der Goldene Reiter

Ein goldenes Ross am Neustädter Markt der wunderschönen Stadt Dresden ist eine der Top Sehenswürdigkeiten.

Der goldene Reiter gilt als Wahrzeichen von Dresden und sollte daher unbedingt besucht werden.

Diese Statue nicht zu besuchen, käme einer Tour  in Paris gleich, bei der man den Eiffelturm auslässt.

Die Skulptur zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken des Barocks und stellt überlebensgroß den sächsischen Kurfürsten und polnischen König August den Starken dar.

Die ganze Statue war ursprünglich feuervergoldet und ist heute blattvergoldet.

 

4. Der Zwinger

Der Zwinger Dresden

Nein, es geht hier nicht darum, deinen Hund während der Reise unterzubringen.

Wenn dem so wäre, dann hätte der beste Freund des Menschen hier eine Luxusresidenz, denn beim Zwinger handelt es sich um einen riesigen Palastkomplex, welcher in ganz Deutschland als einer der eindrucksvollsten Bauten im Stil des Barock gilt.

Warum dann also nun Zwinger?

Der Name ist auf die ehemalige Position der Bauten zwischen der inneren und der äußeren Stadtmauer zurückzuführen.

Der Zweck der Baut war nie etwa jemanden einzusperren, und auch die Verteidigung oder Residenz stand hier nicht im Vordergrund.

Nein, der Palast und seine weitreichenden Gärten wurden meist zum Vergnügen genutzt.

Den Start machte die Orangerie, unter welcher man einen Raum oder ein Gebäude versteht, wo Orangenbäume unter Schutz vor den Elementen und zur Entzückung des Adels gezogen wurden.

Im 18. Jahrhundert wurde die Orangerie zu einem ganzen Lustgarten ausgebaut, welcher mehrere Pavillions, Bogengalerien und ein Nyphenbad beherbergte. 

Darüber hinaus gibt es einen unendliche Grünanlage, in der man sich auf endlose Spaziergänge begeben kann.

Auch der Zwinger wurde vom Krieg nicht verschont und stark zerbombt. 

Der Wiederaufbau wurde in den 50iger Jahren beendet.

Heutzutage gilt der Zwinger als Herberge der größten Kunstsammlung des Landes.

 

5. Die Porzellansammlung

 

Dresden beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung an Porzellankunstwerken, die man bei einem Besuch in dieser schönen Stadt bestaunen kann. 

Die Sammlung ist im soeben beschriebenen Zwinger beheimatet und gibt diesem einen weiteren Grund, besucht zu werden.

Die Sammlung besteht aus 20.000 Kunstwerken aus Porzellan und wurde 1715 vom sächsischen Kurfürsten August dem Starken ins Leben gerufen.

Für Liebhaber der schönen Künste also ein Muss.

 

6. Die Sempergalerie

Sempergalerie Dresden

Eine der größten Attraktionen im Zwinger ist die Sempergalerie oder oftmals auch Semperbau genannt.

Den Namen gab der Gallerie ihr Erbauer, Gottfried Semper, welche sie zwischen 1847 und 1854 errichtete.

Hier bewegen wir uns nun etwas weg vom Barocken und können einen Bau im Stil der Neoklassik bewundern.

Die Galerie befindet sich in guter Gesellschaft, so ist sie nicht nur direkt vom Zwinger zu erreichen, sondern benachbart den berühmten Theaterplatz, das Semper Opernhaus und auch das Reich Schloss und die Katholische Hofkirche.

Was für ein Line-up.

Wie die meisten Gebäude in Dresden wurde auch die Sempergalerie im 2. Weltkrieg zerstört und aber 1960 wieder erbaut und mit konstanten Renovierungen bis 1990 perfektioniert.

Von Kunst aus der Renaissance, bis hin zum Barock gibt es hier viel zu besichtigen. 

Auch die Künstler sind aus internationalem Rang und bieten Einblicke in die europäische Künstlerlandschaft.

Das wohl berühmteste Kunstwerk hier ist die Sixtinische Madonna von Raphael.

 

7. Die Semperoper

Semperoper Dresden

Wie der Name schon sagt, wurde dieses eindrucksvolle Opernhaus ebenfalls von Gottfried Semper erbaut, im Jahre 1841.

Tragischerweise fiel das Gebäude jedoch 1869 einem Feuer zum Opfer. 

Es wurde jedoch knapp 10 Jahre später wiedereröffnet.

Die Semperoper ist das offizielle Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden und die Konzerthalle der Staatskapelle Dresden.

Ein wichtiges Gebäude also.

Die namenswertesten Dirigenten der Welt haben hier schon aufgeführt, darunter auch Richard Wagner und Richard Strauss.

Wenn also Zeit und Lust auf einen Opernhaus besteht, dann seid ihr hier an der richtigen Adresse.

 

8. Der Theaterplatz

Theatherplatz (und Hofkirche) in Dresden

Von der Oper geht es ins Theater, oder zumindest macht uns das der Name glauben.

Der Theaterplatz beherbergt nämlich die soeben beschriebene Semperoper, und kein Theater.

Den Namen trägt der Platz noch aus der Vergangenheit, wo er tatsächlich durch ein Theater, und zwar das Hoftheater, seinen Namen bekam.

Neben der Semperoper ist hier der Ausblick besonders eindrucksvoll, denn der Platz befindet sich erhöht mit Ausblick über die Elbe.

Eine gute Gelegenheit sich ein Bild von der Stadt und ihrer Umgebung zu machen.

 

9. Der Postplatz

Gleich neben dem Theaterplatz geht die Post ab.

Einer der wichtigsten Knotenpunkte Dresdens ist der Postplatz in der Altstadt, denn hier trifft sich der öffentliche Nahverkehr.

Ein ausgezeichneter Treff- und Ausgangspunkt für eine Stadttour, denn von hier aus ist alles einfach zu erreichen.

Besonders clever gehen hier 5 Hauptstrassen Sternförmig vom Platz in alle Richtungen der Stadt.

Auch der öffentliche Verkehr ist hier gut organisiert und macht es einem als Touristen sehr einfach, durch diese Stadt zu navigieren.

Das bunte Treiben auf diesem Platz ist heute wie damals spannend zu erleben.

 

10. Das Residenzschloss

Residenzschloss Dresden

Wie schon erwähnt, gibt es in Dresden kulturell und vor allem architektonisch viel zu entdecken. 

Ein ganz besonderer Hingucker ist dabei das Residenzschloss, welches neben der Frauenkirche wohl die berühmteste Attraktion der Stadt ist.

Das einzigartige an dem Schloss ist, dass es mehrere architektonische Stile vereint. 

So finden sich hier Einflüsse vom Barock bis zur Neo-Renaissance.

Über Jahrhunderte beherbergte das Schloss königliches Blut, von den Königen von Sachsen bis hin zum polnischen König.

Heute wohnt hier jedoch nicht mehr der Adel, sondern das Schloss dient als Museum.

Dieses beheimatet das historische und das “neue” grüne Gewölbe, das Kupferstich- und Münzkabinett und eine Rüstkammer.

Ein Überraschung-Highlight bietet hier der Hausmannsturm des Schlosses. 

Wenn es die Kondition erlaubt, kann man hier 327 Stufen in Angriff nehmen und als Belohnung einen grandiosen Blick über die Dresdner Stadt genießen.

 

11. Die Katholische Hofkirche

Die Katholische Hofkirche Dresden

Die Katholische Hofkirche, oder auch Kathedrale St. Trinitatis genannt, befindet sich nicht nur am Gelände des Reichsschlosses, sondern ist durch einen Übergang mit dem Reichsschloss verbunden. 

Hier bot sich der damaligen Monarchie eine Stätte für Krönungen, Hochzeiten und vielem mehr.

Die im Stil des Spät-Barock erbaute Kirche wurde 1751 geweiht und dient seit 1980 als Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen.

Es lohnt sich, eine Führung durch diese beeindruckende Kirche zu machen. 

Dabei kann man sich nicht nur dem Göttlichen, sondern auch dem Mystischen widmen und eine Tour durch die monarchische Gruft machen.

 

12. Der Fürstenzug

Der Fürstenzug Dresden

Nein, hier handelt es sich nicht um eine klassische Dampfeisenbahn, sondern um ein ganz außergewöhnliches Kunstwerk der Stadt Dresden.

Der Fürstenzug ein Bild. 

Und zwar ein riesengrosses, das einen Reiterzug abbildet.

Das Bild wurde auf über 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan gemalt.

Es ist 102 Meter lang und gilt damit als größtes Porzellanwandbild der Welt.

Der Fürstenzug stellt 45 Reiter und 49 weitere Personen dar, alle mit eindrucksvollen und lebensechten Details, die dem Meisterwerk eine magische Anziehung verleihen.

Ein absolutes Muss, dieses einzigartige Kunstwerk zu besuchen und sich von der Größe allein in eine andere Zeit versetzen zu lassen.

 

13. Dresden Neustadt

Dresden Neustadt

Am rechten Ufer der Elbe befindet sich die “Neustadt” von Dresden.

Lasst euch nicht vom Namen irreführen, denn auch die Neustadt von Dresden ist schon recht alt.

Dieser Teil hat schon seit dem 14. Jahrhundert das Stadtrecht.

Die Erneuerung kam zwangsläufig nach dem großen Brand, der 1685 einen Großteil der Stadt zerstörte. 

Nach dem Wiederaufbau dieses Stadtteils erhielt dieser seinen Namen als Dresdner Neustadt.

Wie alles hat auch ein Unglück zwei Seiten, so wurde dieser Stadtteil nach dem Brand besonders prunk- und eindrucksvoll wieder aufgebaut und ist daher heutzutage ein beliebter Stopp auf der Tour durch Dresden.

Besonders bemerkenswert ist hier eine riesige Grünanlage, die den Dresdnern Zugang zur Natur erlaubt. 

Auch ein kulturelles Treiben findet hier statt, das einem den Nachmittag wie im Nu vergehen lässt.

 

14. Das Albertinum

Albertinum Dresden

Wenn ihr Geschmack am Modernen findet, dann gibt es einen ganz besonderen Leckerbissen in Dresden. 

Das Museum für moderne Kunst, das Albertinum. 

Das Museum ist zwar in der Altstadt zu finden, dient aber als Heimat moderner Kunstwerke. 

Es beherbergt die Galerie neue Meister und die  Skulpturensammlung der Dresdner Staatskunstsammlung. 

Es sind hier 300 Bilder zu bestaunen, beginnend im 19. Jahrhundert bis in die heutige Moderne.

Insgesamt beinhaltet die Sammlung über 3.000 Stücke von den ganz großen Künstlern wie Claude Monet, Vincent van Gogh und vielen mehr.

Als Kunstliebhaber gibt es gar keine andere Wahl, das Albertinum muss auf der Sightseeing Liste stehen.

 

15. Fahrradtour durch Dresden

Eine besonders schöne Aktivität, die den Sightseeing Rundgang in der Stadt etwas auflockert, ist eine Fahrradtour durch Dresden.

Die Stadt bietet mit dem Elberadweg einen wunderschöne Gelegenheit die Stadt auf 2 Rädern zu erkunden. 

Man kann sich hier für einen Radweg entschließen, der einen durch die historischen Sehenswürdigkeiten führt, die Sehenswürdigkeiten von Meißen abradeln, oder sich aber auf Schlösser und Basteien konzentrieren.

Viele Wege führen durch Dresden.

Aber auch rund um Dresden herum gibt es viele schöne Radwege, die dir die umliegende Landschaft und den unvergleichlichen Flair des sächsischen Landes näher bringen.

Ganz besonders eindrucksvoll ist hier die Panorama Tour durch das Elbland bis zur tschechischen Grenze.

 

16. Eine Fahrt auf der Elbe

Eine Fahrt auf der Elbe in Dresden

Wem es weder zu Fuß noch mit dem Rad nicht zusagt, der kann sich für eine Schiffsfahrt auf der Elbe entscheiden.

Die Elbe allein ist fast schon eine Hauptattraktion von Dresden. 

Somit ist eine Schiffsfahrt hier bestimmt als Highlight der Tour zu zählen.

Da viele Sehenswürdigkeiten aus Alt- und Neustadt sehr nahe am Elbufer liegen, ist die Fahrt auf der Elbe die beste Rundtour, die man bekommen kann.

Quasi mehr ein Sightseeing-boot als eine herkömmliche Schifffahrt.

Die Tour ist so beliebt, dass sie sogar “Hop-on’ Hop-off” Stationen beinhalten und man sich somit spontan aufs Wasser begeben kann.

 

17. Der Panometer

Der große Knaller kommt zum Schluss. 

Der Panometer von Dresden. 

Dieser ist ein ehemaliger Gasometer, welcher nun als Ausstellungsorte mit einem ganz besonderen Konzept dient.

Hier werden seit 2006 360 Grad Panoramabilder des Künstlers Yadegar Asisi ausgestellt. 

Das Besondere ist hier vor allem das Ausmaß der Bilder. 

So präsentiert zum Beispiel das Dresdner Rundbild die ganze historische Stadt in einer Abbildung von 27 Meter Höhe und 100 Meter Umfang.

Die Präsentation wird mit eindrucksvollen Tag- und Nachtinstallationen perfekt inszeniert und mit passender Hintergrundmusik untermalt. 

Ansehen kann man sich das ganze von einem 15 Meter hohen Podest in der Mitte, von wo man sich von dieser ungewöhnlichen Kunstsarbietung verzaubern lassen kann.

Ein absolutes Highlight, mit dem sich die Dresdner Tour perfekt abschließen lässt.