Alles rund um die Kamera im/als Handgepäck

Kamera im Handgepäck
 

 

Kamera im Handgepäck: Diese 3 Transportoptionen gibt es

Grundsätzlich gibt es drei mögliche „Arten“, wie eine Kamera im Handgepäck befördert werden kann:

  • Kamera in Kameratasche oder -rucksack als großes Handgepäckstück
  • Kamera in Kameratasche oder -rucksack als kleines Handgepäckstück (persönlicher Gegenstand)
  • Kamera (um den Hals) als mögliches zusätzliches Accessoire (problematisch!)

Auf was Sie dabei jeweils Acht geben müssen, wollen wir uns nun im Detail anschauen.

 

Kamera in Kameratasche oder -rucksack als großes Handgepäckstück

Eine Kamera in einer Kameratasche (oder auch in einem speziellen Foto-Handgepäck-Trolley) zusammen mit anderen (Kamera)utensilien als großes Handgepäckstück zu transportieren, ist eine Option, die sich vor allem dann anbietet, wenn eine umfangreiche Fotoausrüstung mit diversen Objektiven, Kabeln und sonstigem Zubehör mit dabei haben. Bei dieser Variante gibt es insbesondere Folgendes zu beachten:

  • Manche Airlines erlauben im Standard-Tarif mittlerweile gar kein großes Handgepäckstück mehr für an Bord. Dazu gehören beispielsweise Ryanair, Laudamotion & Wizz AirWenn Sie bei diesen Airlines ein großes Handgepäckstück mit an Bord bringen wollen, dann müssen Sie die Priority-Option (bei Ryanair und Laudamotion) oder einen teureren Reisetarif buchen.
  • Bei Fluggesellschaften, die zwar nach wie vor ein großes und ein kleines Handgepäckstück erlauben, kommt es immer mal wieder vor, dass das große Handgepäckstück aufgrund von Platzmangel im Flieger am Gate dennoch aufgegeben werden muss. Wenn Sie Ihre wertvolle Kamera dann im großen Handgepäck gelagert haben, dann könnte dies für Sie und Ihre Kamera demnach zu einem großen Problem werden. Sollte dieser Fall eintreffen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie lassen Ihre Kamera dann im großen Handgepäckstück oder Sie nehmen diese am Gate im Stress noch raus und verstauen Sie im kleinen Handgepäckstück (wenn dies dann aus Platzgründen überhaupt noch möglich ist!)
  • Die Praktik, dass große Handgepäckstücke am Gate noch aufgegeben werden müssen, wird vermehrt von Billig-Airlines betrieben. Und was Sie auch noch wissen sollten: Sie können durchaus dazu gezwungen werden, Ihr großes Handgepäckstück aufzugeben, und zwar auch dann, wenn kein Regelverstoß vorliegt. Fazit: Wenn Sie sehr teure Fotoausrüstung dabei haben, dann sollten Sie sich also überlegen, ob Sie nicht doch ein paar Euro mehr in den Flug investieren möchten und mit einer „besseren Airline“ fliegen.

 

Kamera in Kameratasche oder -rucksack als kleines Handgepäckstück

Wenn Sie mit einer Airline unterwegs sind, die sowohl ein großes Handgepäckstück wie auch ein kleines Handgepäckstück erlaubt, dann können Sie Ihre Kamera einfach im Rahmen des kleinen Handgepäckstücks befördern.

Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Maximalmaße und das Maximalgewicht wie von der Airline definiert, nicht überschreiten. Viele Airlines haben auch für das kleine Handgepäckstück (wird oft auch persönlicher Gegenstand genannt) solche Maximalwerte definiert (allerdings nicht alle).

Wenn Sie mit einer Airline unterwegs sind, die im Standard-Tarif nur ein kleines Handgepäckstück erlaubt, dann handelt es sich dabei ziemlich sicher um eine Billig-Airline. Billig-Airlines sind in Sachen Handgepäck sehr streng und es gibt wenig bis gar keine Kulanz. Wenn Sie da Ihre Kamera also als kleines Handgepäckstück mitnehmen wollen, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Ihre Kameratasche exakt den Handgepäck-Regeln der Airline entspricht. Sollte Ihre Tasche hier auch nur ein wenig zu groß/schwer sein, müssen Sie damit rechnen, dass diese im Frachtraum des Fliegers transportiert werden muss. Und das kann bei teuren Kameras garantiert nicht das Ziel sein. 

Bei den Billig-Airlines wie etwa Ryanair, Laudamotion oder Wizz Air lassen sich natürlich gegen Aufpreis auch Zusatzoptionen dazu kaufen, die Ihnen dann ebenfalls ermöglichen, dass Sie ein großes Handgepäckstück mit an Bord nehmen dürfen. Nebst Zusatzoptionen bieten diese Airlines auch teurere Reisetarife an, bei denen dann ebenfalls ein großes und ein kleines Handgepäckstück inklusive ist.

Um ein gutes Bild davon zu haben, wie streng diese Billig-Airlines beim Handgepäck sind, möchten wir Ihnen an dieser Stelle auch noch die Lektüre folgender Artikel ans Herzen legen:

 

Kamera (um den Hals) als mögliches zusätzliches Accessoire

Viele Airlines erlauben nebst dem regulären Handgepäck auch noch zusätzliche Gegenstände, sogenannte Acessoires, die zur regulären Handgepäck-Freimenge mit an Bord gebracht werden können. Das Problem hier ist, dass Kameras meist nicht als Accessoires qualifizieren. Als Accessoires gelten bei den meisten Fluggesellschaften nur (einige) folgender Gegenstände:

  • Regenschirm
  • Mantel/Jacke
  • Decke
  • Lesematerial für auf dem Flug
  • Medizinische Hilfsmittel (etwa Krücken)

In manchen Fällen kann eine Kamera zwar als solches Accessoire durchgehen, doch davon ausgehen sollten Sie keinesfalls, außer es steht explizit in der Liste der möglichen Accessoires auf der Webseite der Airline. Außerdem gilt es in diesem Zusammenhang noch zu erwähnen, dass diese Accessoires meist auf ein Accessoire beschränkt sind. Sprich, Sie dürften bei vielen Airlines im Prinzip nur einen dieser Gegenstände zusätzlich mit an Bord bringen. Allerdings ist es so, dass viele Airlines hier ziemlich kulant sind und oft auch zwei oder gar mehr Accessoires geduldet werden. Aber eben wie schon gesagt, Kameras sind (offiziell) so gut wie nie Teil dieser Liste. 

 

Kamera im Handgepäck: Airline-Überblick

Wie die Kamera am besten zu transportieren ist, hängt stark davon ab, für welche Fluggesellschaft Sie sich entschieden haben. Schauen wir uns in diesem Zusammenhang nun einmal die geltenden Handgepäckbestimmungen einiger populärer Airlines an und unterhalten uns darüber, wie Kameras bei diesen Airlines am besten und sichersten zu befördern sind.

 

Kamera im Handgepäck bei easyJet

Bei easyJet ist es so, dass Sie im Standard-Tarif nur ein einziges Handgepäckstück mit an Bord bringen dürfen. Diese Regel wird von easyJet sehr strikt gehandhabt. Wenn Sie bei easyJet also eine Kamera mit in die Kabine bringen möchten, dann müssen Sie die Kamera zwingend im Handgepäck verstauen. Das Gute bei easyJet ist, dass es für das Handgepäckstück keine Gewichtsobergrenze gibt.

 

Kamera im Handgepäck bei Ryanair

Bei Ryanair ist im Standard-Tarif nur noch ein kleines Handgepäckstück mit den Abmessungen 40 x 20 x 25 cm erlaubt. Wenn Sie bei Ryanair eine Kamera im Handgepäck mitnehmen möchten, dann sollten Sie diese unbedingt in diesem kleinen Handgepäckstück unterbringen.

Wenn Sie die Kamera beispielsweise um den Hals tragen, dann wird das sehr wahrscheinlich nicht akzeptiert, denn Kameras gelten offiziell nicht als Accessoires, die zusätzlich zum regulären Handgepäck mit an Bord gebracht werden können.

Achtung: Wenn Sie bei Ryanair ein großes Handgepäckstück mit in die Kabine nehmen möchten, dann müssen Sie unbedingt die Option Priority und zwei Handgepäckstücke buchen. Wenn Sie dies nicht tun und mit einem zu großen Handgepäckstück unterwegs sind, dann muss dieses zwingend im Frachtraum der Maschine transportiert werden. Wenn Sie dann Ihre Kamera in diesem großen Handgepäckstück haben, dann muss diese ebenfalls in den Frachtraum wandern (außer Sie haben im kleinen Handgepäckstück noch genügend Platz, dann könnten Sie die Kamera dort noch „reinquetschen“). Außerdem fallen natürlich Übergepäckgebühren an, wenn Sie nicht-regelkonformes Handgepäck mit dabei haben.

 

Kamera im Handgepäck bei Laudamotion

Da Laudamotion seit einiger Zeit zu Ryanair gehört und diese seit einiger Zeit nun auch die gleichen Handgepäckbestimmungen in Verwendung hat wie Ryanair (war nicht immer so, doch seit der letzten Anpassung sind diese nun weitgehend identisch), ist bei Laudamotion die Ausgangslage für Kameras im/als Handgepäck identisch wie bei Ryanair (siehe obiger Abschnitt für Infos dazu).

 

Kamera im Handgepäck bei Lufthansa

Wenn Sie mit Lufthansa unterwegs sind, dann können in allen Reisetarifen außer im Economy Light Tarif sowohl ein kleines Handgepäckstück wie auch ein großes Handgepäckstück mit in die Kabine nehmen. Im Economy-Light-Tarif ist nur ein großes Handgepäckstück mit inbegriffen. Wenn Sie in diesem Reisetarif unterwegs sein sollten, dann könnten Sie also nicht einen Handgepäck-Trolley + eine kleine Kameratasche/Kamerarucksack mitnehmen.

 

Kamera im Handgepäck in den USA

In den USA wird das Thema Kamera im Handgepäck sehr ähnlich gehandhabt wie auch bei uns. Grundsätzlich sind Kameras ebenfalls sowohl im Handgepäck wie auch im Aufgabegepäck erlaubt. Ein Blick auf die Webseite der TSA genügt, um dies zu überprüfen: Kameras im Handgepäck in den USA

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass amerikanische Airlines in Sachen Handgepäck etwas lockerere Regeln haben, beziehungsweise beim Handgepäck etwas kulanter sind als europäische Airlines. So ist es z. B. bei vielen amerikanischen Airlines so, dass es keine Gewichtsobergrenze für Handgepäckstücke gibt. Das ist je nachdem natürlich ganz schön praktisch, denn so eine Vollformat-DSLR-Kamera samt Zubehör kann schon ganz schön schwer sein, nicht wahr?

 

Kamera: Besser im Handgepäck oder im Aufgabegepäck?

Wertsachen wie Geld, Schmuck und eben auch elektronische Geräte wie Kameras und Laptops sollten Sie unbedingt im Handgepäck mitnehmen. Gründe dafür gibt es reichlich:

  • Aufgabegepäck geht nicht selten verloren
  • Aufgabegepäck kommt oft verspätet an
  • Aufgabegepäck wird durch den Transport nicht selten beschädigt
  • Die Fluggesellschaften haften bei Beschädigungen Ihres Gepäcks (vor allem Inhalt) meist gar nicht und wenn, dann meist nur unzureichend

Sie sehen: Ein Transport Ihrer Kamera im Handgepäck ist in jedem Falle zu bevorzugen. Dasselbe gilt für wertvolles Fotokamerazubehör wie Objektive, Speicherkarten und Co. Was allerdings Stative angeht, so müssen diese aufgrund ihrer Größe in der Regel im Aufgabegepäck transportiert werden. Ein weiteres Problem mit Stativen im Handgepäck besteht darin, dass diese an der Sicherheitskontrolle unter Umständen als potenzielle Waffe eingestuft werden.

 

Empfehlung für Kamerarucksack: Großes Handgepäckstück

Wenn die Kamera als großes Handgepäckstück dienen darf, dann empfiehlt der Guru den Lowepro LP36875 Pro Runner BP 450 AW II. 

Warum gerade dieser Kamerarucksack? Hier sind die Gründe dafür:

Lowepro LP36875 Pro Runner BP 450 AW II Backpack für Kamera
29 Bewertungen
Lowepro LP36875 Pro Runner BP 450 AW II Backpack für Kamera
  • Fasst bis zu 2 Pro DSLRs mit angesetztem Objektiv (z.B. Nikon D4S mit 70-200mm f/2.8 oder 300mm) und 5-6 weitere Objektive (eins bis 300mm) oder Blitzgeräte
  • Herausnehmbare Zubehörtasche für die Organisation von Festplatten, Kabeln etc. in der Kamera Zone. Abmessungen: Innenmaße: 32,50 x 16,00 x 40,80 cm
  • Transportieren Sie bis zu 3 Geräte in der Notebook Zone. Das Cradlefit Fach schützt Laptops und Tablets oberhalb des Taschenbodens. Größe Tablet-Fach: 33 x 2 x 24 cm
  • Das patentierte, integrierte All Weather AW Cover schützt die wertvolle Ausrüstung vor den Elementen. Es kann bei Nicht-Gebrauch in einem speziellen Reißverschlussfach verstaut werden.
  • Lieferumfang:Pro Runner BP 450 AW II

 

  • Kann bei den meisten Airlines als großes Handgepäckstück mitgenommen werden, da die Abmessungen nur 34,8 x 18 x 49,5 cm betragen
  • Der Rucksack ist extrem variabel nutzbar
  • Genügend Platz für Zubehör (Kabel, SD-Karten, Akkus & dergleichen)
  • Bietet ebenfalls Platz für einen 15″ Laptop
  • Lässt in Sachen Verarbeitung für diesen Preis keine Wünsche offen
  • Super Tragekomfort, auch für längere Ausflüge zu empfehlen

 

Empfehlung für Kamerarucksack: Kleines Handgepäckstück 

Wenn die Kamera im Rahmen des kleinen Handgepäckstücks befördert werden soll, dann müssen Sie besonders Acht darauf geben, dass Sie hier mit einer Kamerarucksack (Kameratasche) unterwegs sind, die den Bedingungen der Airline entspricht. Die Auswahl ist hier sehr klein, da die meisten Kamerarucksäcke und -taschen den Bestimmungen der Airlines fürs kleine Handgepäckstück nicht gerecht werden.

Mit dem K&F Concept Fotorucksack (Größe S!!!), der 37 x 16 x 26 cm groß ist, gibt es aber dennoch eine gute Variante, die unter Umständen auch als kleines Handgepäckstück akzeptiert wird.

Bei Ryanair (+Laudamotion) beispielsweise darf der persönliche Gegenstand 40 x 20 x 25 cm groß sein. Sie sehen: Im Prinzip ist der K&F Concept Fotorucksack in der einen Dimension einen Zentimeter zu lang. Da ein solcher Rucksack allerdings nicht allzu steif ist, lässt sich dieser auch etwas „zusammendrücken“ und sollte somit auch bei Ryanair als kleines Handgepäckstück durchgehen.

Achtung: Wählen Sie den Rucksack in Größe S aus! Größe L ist als kleines Handgepäckstück viel zu groß. 

K&F Concept Fotorucksack groß Kamerarucksack wasserdicht Rucksack für 2 SLR-Kameras und Laptop 3-6 Objektive L, schwarz
78 Bewertungen
K&F Concept Fotorucksack groß Kamerarucksack wasserdicht Rucksack für 2 SLR-Kameras und Laptop 3-6 Objektive L, schwarz
  • Diebstahlsicher: Öffnung des Hauptfachs an der Rückseite der Kameratasche; Der Reißverschluss kann mit einem Codeschloss ausgestattet werden.(Codeschloss nicht enthalten).
  • Der Kamerarucksack bietet genug Platz für zwei Spiegereflexkameras mit Objektiv und bis zu 6 Zusatzobjektive; Zusätzliche Laptopfach am vorne für 10 Zoll IPad und das Laptopfach am Rückseite für 13 Zoll Laptop.
  • Auf der linken Seite gibt es eine kleine versteckte Tasche, Sie können da das Stativ reinstellen und oben wird es mit einem Riemen befestigt.
  • Atmungsaktive Polsterung am Rücken für optimalen Tragekomfort, Ideal für längere Fototouren. Regenschutzhülle für optimalen Schutz vor Wasser und Schmutz, zahlreiche Zusatzfächer für Zubehör.
  • Lieferumfang: 1 X Fotorucksack (Innenmaße (HxBxT): 27*15*44 cm, Außenmaße (HxBxT): 29*17*46 cm, 1 X Regenschutzhülle, 1 X Reinigungsset (das Reinigungstuch wird in blau oder Orange zufällig geliefert.)
 
Wenn Sie lieber eine Kameratasche hätten, dann könnte die untenstehende Tasche etwas für Sie sein. Der große Vorteil dieser Tasche: Mit 29,5 x 19,8 x 12,4 cm ist die Kameratasche extrem klein und geht bei den allermeisten Airlines auch problemlos als persönlicher Gegenstand (kleines Handgepäckstück) durch.

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  • Mit Fach für iPad Mini, Google Nexus 7 oder Amazon Kindle Fire
  • Platz für 1 DSLR-Kamera und 2 Objektive
 

Verwandte Fragen

 

Kann ich eine Kamera zusätzlich zum Handgepäck mitnehmen?

Eine Kamera kann entweder als großes Handgepäckstück, als kleines Handgepäckstück oder als zusätzliches Handgepäck-Accessoires befördert werden. In aller Regel stellt eine Kamera entweder das große oder kleine Handgepäckstück dar. Als zusätzliches Accessoire werden Kameras von den meisten Airlines nicht (offiziell) akzeptiert. Wer eine Kamera um den Hals trägt, der muss also damit rechnen, dass es zu Problemen kommt, sollte die Handgepäck-Freimenge bereits durch das große und falls erlaubt das kleine Handgepäckstück (persönlicher Gegenstand) bereits „erschöpft“ sein. Accessoires, die bei den allermeisten Airlines zusätzlich zu den regulären Handgepäckstücken mitgebracht werden dürfen, umfassen: Regenschirm, Mantel/Jacke, Decke, Lesematerial für auf dem Flug, medizinische Hilfsmittel, Duty-Free-Artikel. In der Theorie ist die Anzahl solcher Accessoires gemäß den Angaben der Airline-Websiten oft auf ein Stück begrenzt. In der Praxis werden aber durchaus auch mal mehr Accessoires geduldet.

 

Darf ich eine Kamera um den Hals tragen und so mitnehmen?

Grundsätzlich ja. Allerdings nicht unbedingt zusätzlich zum regulären Handgepäck, da Kameras nicht (offiziell) als zusätzliche Accessoires anerkannt werden, die mit an Bord genommen werden dürfen (im Gegensatz zu etwa einem Regenschirm, einer Decke oder medizinischen Hilfsmitteln wie etwa Krücken). Billig-Airlines kontrollieren hier sehr streng und wenn die Anzahl erlaubter Handgepäckstücke dadurch überschritten wird, dann ist dieses Vorhaben unter Umständen zum Scheitern verdammt. Bei teureren Airlines können Sie hier noch eher auf Kulanz hoffen. Natürlich spielt es auch eine Rolle, ob wir hier von einer kleinen Systemkamera oder einer monströsen Vollformat-DSLR-Kamera sprechen.

 

Darf man am Flughafen eigentlich Fotos machen?

Kommt ganz darauf an, wo genau am Flughafen und auf welchem Flughafen. In einigen Bereichen der Flughäfen sind Fotos allerdings immer strikt untersagt, insbesondere im Sicherheitskontrollen-Bereich und bei der Passkontrolle. Meist werden Sie in diesen Bereichen auch durch diverse Verbotstafeln und -symbole darauf hingewiesen, dass hier nicht fotografiert werden darf.  Startende und landende Flugzeuge darf man allerdings in aller Regel fotografieren. Dafür gibt es an den Flughafen oft spezielle „Spotting Areas“.